Was 2007 mit einem gebrauchten O&K-Minibagger RH 1.17 im Nebenerwerb begonnen hat, das ist heute das gut ausgelastete Unternehmen „Meeser Erdbau“, zu dessen Maschinenpark inzwischen neben zwei Cat-Kompaktbaggern ein Mobilbagger, zwei Radlader, ein MAN TGS samt Tandem-Kipper von Müller-Mitteltal sowie ein Tieflader gehören – und drei Tiltrotatoren von engcon.
Michael Meeser muss keinen Augenblick lang überlegen, wenn er die für ihn wichtigste Eigenschaft eines engcon-Tiltrotators beschreiben soll. „Der bringt mir Kunden, ganz einfach“, sagt der 33-Jährige aus dem gut 25 Kilometer östlich von Olpe entfernten sauerländischen Kirchhundem. „Damit grenze ich mich von meinen Mitbewerbern klar ab. Wenn ich einem Kunden demonstriere, wie ich mit einem Tiltrotator arbeite, dann bekomme ich in der Regel auch immer den Auftrag.“
So wie den im benachbarten Kirchveischede. Dort platziert Michael Messer nicht nur bis zu 1,5 t schwere Natursteine zur Hangabsicherung zentimetergenau, sondern modelliert und verdichtet mit seinem Cat 308 E CR auch den Hang sowie den Zugang zum neu gebauten Einfamilienhaus. Für ihn dabei unersetzlich: der Tiltrotator EC 209 mit integrierter Greiferzange sowie dem vollhydraulischen Schnellwechslersystem, bestehend aus dem Schnellwechsler Q-Safe und dem vollautomatischen Kupplungssystem EC Oil. Dank dem kann Michael Meeser schnell und sicher die für EC Oil optimierten engcon-Anbaugeräte wechseln, von denen er sich Anfang 2016 gleich vier angeschafft hat: den Planierlöffel, den Stein- und Sortiergreifer SK10, die Verdichterplatte PP3200 und den Reißzahn.
Und wechseln muss Michael Meeser seine Anbaugeräte auf dieser Hangbaustelle regelmäßig. Abwechselnd planiert und verdichtet er den Zugang zum Haus und die an manchen Stellen bis zu 50 Grad steile Böschung. »Das vollhydraulische Schnellwechselsystem bietet mir bei geschätzten 30 Gerätewechseln am Tag einen gigantischen Vorteil«, sagt Michael Meeser, der davon ausgeht, dass EC Oil ihm „fast eine Stunde Arbeitszeit einspart“.
Denn weder muss er die Kabine beim Anbaugerätewechsel verlassen, geschweige denn Hydraulikschläuche manuell an- oder abkoppeln. „So etwas will man allerhöchsten einmal am Tag machen müssen. Da hat man schnell die Faxen dicke“, sagt Michael Meeser. „Aus meiner Sicht ist deshalb das vollhydraulische Schnellwechselsystem in Kombination mit einem Tilt so etwas wie ein Quantensprung im Vergleich zu früher.“ Sogar das Verdichten von bindigen Böden sei mit dem Anbauverdichter PP3200 kein Problem.
Natürlich kennt Michael Meeser auch die Vorbehalte gegen den Einsatz eines Tiltrotators, kann diese aber nicht nachvollziehen. »Klar, man muss sich am Anfang reinknien, um alle Funktionen aus dem Effeff zu beherrschen“, sagt er. „Aber das ist einfach eine Frage des Wollens, nicht des Könnens. Jeder gute Baggerfahrer lernt in kürzester Zeit, wie der Tiltrotator funktioniert.“
Vor allem, wenn dieser wie die neue Generation der engcon-Tiltrotatoren mit dem proportionalem Steuersystem Microprop ausgestattet ist und der neu konzipierte Rotator über eine Zentralschmierung verfügt. Auch die früher manchmal monierte Anfälligkeit sei heute kein Thema mehr, sagt Michael Meeser. „Wenn man den EC Oil-Block immer sauber hält und achtsam mit dem Tilt umgeht, funktioniert das vollhydraulische System wunderbar und ist eine enorme Arbeitserleichterung, denn ich bin dadurch einfach schneller und flexibler.“ Vor allem beim Setzen von Steinen bei Mauerbauten oder Hangabstützungen arbeite der Tiltrotator ungemein effizient.
Das spreche sich auch bei den Kunden herum. „Die Resonanz wird immer größer“, sagt Michael Meese, der inzwischen neben seinem renovierten Bauernhof eine Halle für den Maschinenpark neu gebaut hat. „Ich muss meine Baggerarbeiten jedenfalls nicht über den Preis anbieten.“
Michael Meeser
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